SV 1923 Martinshöhe e.V.

CHRONIK

Im Mai 1923 gründeten folgende Personen den jetzigen Sportverein 1923 Martinshöhe e.V.:

 

Berzel Alois, Hasenfratz Karl, Horn August, Mehrbreier Franz, Rennig Ludwig, Schermann Ernst, Theis Ernst und Woll Ernst.

 

Da in dieser Zeit kein Sportplatz zur Verfügung stand, wurden die Sportarten "Radfahren" und "Leichtathletik" betrieben. Hier gab es im Radfahren beim Fliegerrennen und Dauerfahren, wie auch in der Leichtathletik in den 3000 m und 5000 m Läufen Erfolge zu verzeichnen.

 

Der Verein hatte die Bezeichnung "Radrennclub" Blitz Martinshöhe. Doch gab es, wie eine Bilddokumentation zeigt, ebenso den Radfahrverein "Frisch auf" Martinshöhe (s. Bild und Auszug aus einem Sportalbum vom Jahre 1926)

 

 

Radfahrverein "Frisch auf"

Die Bemühungen, eine Fussballabteilung zu gründen, wurden im Jahre 1928 zur Wirklichkeit.

An der sogenannten "Alten Ziegelhütte" wurden die ersten Spiele ausgetragen.

Folgende Herren waren die Gründungsmitglieder der Fussballabteilung:

Dörr Ernst, Hemmer Benno, Kaiser Karl, Klug Johann, Sprengard Alois, Sprengard Ernst, Theis Ernst, Theis Richard und Willerich Eugen.

 

Das erste offizielle Spiel gegen Sand ging mit 0 : 2 Toren verloren.

In der ersten Spielrunde wurde nur eine Punkt erkämpft. Das Torverhältnis lautete: 13 : 121.

 

Im Jahre 1929 wurde mit dem Bau des Sport-

platzes begonnen.

Mit viel Mühe und Schweiß mußte per Handarbeit

das Gelände abgetragen werden und mit

Pferdefuhrwerken die Erdmassen

abtransportiert werden (s. Bild). 

Bis zum "Westwallbau" 1936 wurde Fussball gespielt. In dieser Zeit gab es in Martinshöhe >>zwei Fussballmannschaften<< wie die noch vorhandenen Bilddokumentationen aus dem Jahr 1932 aufzeigen.

Obere Reihe von links nach rechts:

Willerich Eugen, Sprengard Otto, Mayer Fridolin, Woll Ludwig, Buser Albert, Sprengard Ernst, Hemmer Benno

Mittlere Reihe von links nach rechts:

Theis Josef, Hasenfratz Martin, Bernhard Oswald

Untere Reihe von links nach rechts:

Hansefratz Edmund, Bässner Sepp, Sprengard Alwin

Vom Jahre 1936 bis 1945 konnte wegen des Westwallbaues und des II. Weltkrieges nicht mehr gespielt werden, da auf dem Sportplatzgelände ein Barackenlager (Arbeiter des Westwalles) stand.

Sofort nach Kreigsende, bereits im Jahre 1945, kam es zur Spielgemeinschaft >>Lambsborn/Martinshöhe<<.

Der damalige erste Vorsitzende, Herr Hermann Sutter, erhielt dann bereits am 28. Januar 1946 von der französischen Militärregierung die Genehmigung, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen und man spielte bis Herbst 1946 in der Kreisklasse Zweibrücken.

Danach wechselte man in der Spielrunde 1946/1947 zur Kreisklasse Kaiserslautern. Auf Anhieb hieß der Meister SV Martinshöhe und stieg in die damalige Bezirksklasse Kaiserslautern auf.

Ab dem Spieljahr 1950/1951 spielte der SV M in der B-Klasse Kaiserslautern, doch reichte es zum Abschluss der Runde nur zum Vizemeister

Im Jahre 1952/1953 wurde man Meister der B-Klasse Kaiserslautern Gruppe Bruch und scheiterte im Entscheidungsspiel zum Aufstieg in Kindsbach am SV Polizei Kaiserslautern (s.u. Mannschaftsbild aus dem Jahre 1953).

Im Spieljahr 1958/1959 hatte der SV M die Möglichkeit den Aufstieg zu schaffen, doch in den Aufstiegsspielen zur A-Klasse Mitte hatte man das Nachsehen. In den Jahren  bis 1960 gab es kaum Aufzeichnungen oder Bildmaterial über den SV Martinshöhe, lediglich ein Bild aus dem Jahre 1957 ist vorhanden.

Entstehung des Sportheimes

Jetzt begann man im Jahre 1961 mit dem Bau eines Sportheimes, was die einzelnen Bilddokumentationen aufzeigen.

1961 / 1962

Im Jahre 2000

Sportheim - Heutige Ansicht

Im Jahre 1963/1964 verlor der SV M zwei Entscheidungsspiele um den Klassenerhalt gegen Bruchmühlbach und Wiesenthalerhof und mußte absteigen. Jetzt wechselte der SV Martinshöhe den Sportkreis und ging nach Zweibrücken. Das Spieljahr 1964/65 erbrachte die Meisterschaft der C-Klasse Zweibrücken und fortan spielte man in der B-Klasse Zweibrücken.

1964 / 1965

Stehend von links: Vorstand Leo Mehrbreier, Fridolin Mayer, K-Alfred Reischmann, Willi Hochbein, Klaus Reischmann, Hans Kraus, Hermann Stuppi

Sitzend von links: Ernst Stuppi, Tino Grigoli, Wendelin Gries, Karl Dahl, Otto Nickolay

1970 / 1971

Mit der Erringung der Meisterschaft 1970 / 1971 begann der Weg zu weiteren sportlichen Erfolgen in der Vereinsgeschichte des SV Martinshöhe.

Stehend von links: Spielleiter Jürgen Katzmarzyk, Fridolin Mayer, Alois Müller, Erwin Haack, Hubert Röhm (Trainer),

K-Alfred Reischmann, Bruno Sprengard.

Sitzend von links: Otto Nickolay, Rudi Theis, Dieter Reischmann, Winfried Mehrbreier, Horst Mehrbreier

1972 / 1973

Bereits im Jahr des 50.-jährigen Bestehens des SV Martinshöhe wurde die nächste Meisterschaft gefeiert und zwar in der Saison 1972 / 1973. Hier ein kurzer Bericht: Nach Abschluss des Spieljahres waren vier Mannschaften punktgleich, der SV Ixheim, SV Erlenbrunn, VB Zweibrücken und der SV Martinshöhe. Es folgte eine Meisterschaftsrunde. Nach Abschluss dieser Runde schied lediglich der SV Erlenbrunn aus. Dramatischer ging es nicht mehr! Laut Reglement erfolgte nun eine Ausscheidungsrunde. Alle Spiele wurden auf neutralen Plätzen ausgetragen. Das Freilos erhielt der VB Zweibrücken. Der SV Martinshöhe bezwang den SV Ixheim in Hermersberg mit 2 : 1 Toren und mußte acht Tage später in Maßweiler gegen den VB Zweibrücken antreten. Glücklich und verdient gewann nach großem Kampf vor einer stattlichen Kulisse, 3000-4000 Zuschauern, unsere Mannschaft mit 3 : 2 Toren und schaffte den Aufstieg in die II. Amateurliga Westpfalz (Bezirksliga Westpfalz).

Dies war zweifelsohne der Dank für hervorragende Jugendarbeit anfangs der 70.-iger Jahre. 



Stehend von links:A. Schmidt, H. Theis, K.-A. Reischmann, R. Bernhard, A. Schley, G. Blinn, E. Straßer, A. Laininger, J. Agne, Fr. Reischmann, E. Berberich.

Sitzend von links: J. Königstein, H. Schneider, D. Reischmann, A. Müller, O. Nickolay, P. Singer - es fehlen W. Klug + Br. Sprengard.

1979 / 1980

Doch es sollte noch besser kommen. Nach einigen Jahren in der Bezirksliga Westpfalz wurde im Jahre 1979 / 1980 die Meisterschaft errungen und somit der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte erreicht.

Doch einen Wermutstropfen gab es am Ende der Spielrunde. Der SV Martinshöhe und der SV Geinsheim waren mit je 29 : 39 Punkten gleichauf und ein Entscheidungsspiel mußte die Abstiegsfrage  um den fünften Absteiger aus der Verbandsliga Südwest klären. Etwas unglücklich ging die Partie in Enkenbach mit 0 : 1 verloren, danach spielte der SVM bis zum Jahre 1987 in der Bezirksliga Westpfalz.



Stehend von links: A. Hemmer, J. Katzmarczyk, P. Kiefer, W. Reischmann, D. Reischmann, Br. Sprengard, K-A. Reischmann, H. Grub, P. Woll, P. Singer, L. Stephan.

Sitzend von links: A. Kaiser, G. Kaiser, H. Schneider, Th. Reischmann, M. Kiefer, O. Nickolay, E. Straßer

Schon seit dem Jahre 1985 merkte man, daß der SV Martinshöhe zu einer Talfahrt ansetzte. Bereits 1987 erfolgte der Abstieg in die A-Klasse Süd und zwei Jahre später in die B-Klasse Zweibrücken.

 

Blieb der sportliche Erfolg in den darauffolgenden Jahren aus, so merkte man spätestens ab dem Jahre 1991 einen Aufwärtstrend.

 

In den Spieljahren 1991/1992 bis 1994/1995 belegte der SV M zweimal zweite, bzw. dritte Tabellenplätze.

 

Was dann kam, bedarf einer besonderen Schilderung: Innerhalb von zwei Jahren schaffte der SV Martinshöhe das Unmögliche und wurde 1995/1996 Meister der Kreisliga West des neuen Sportkreises Pirmasens (Sportkreis Zweibrücken wurde aufgelöst und Pirmasens angeschlossen) und im Jahre 1996/1997 Meister der Bezirksklasse Süd.

Der Meister 1996/1997 mußte in einem Entscheidungsspiel in Thaleischweiler ermittelt werden. Vor ca. 2000 Zuschauern standen sich der SV Martinshöhe und  der SV Herschberg gegenüber. Der Sieger hieß mit 2 : 1 Toren der "SV Martinshöhe".





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Meister Kreisliga Pirmasens / West 1995/1996

Stehend von links nach rechts: Mohrbacher Bernd (Spielleiter), Zott Michael (Trainer), Dahl Christian, Schiller Marko, Hirth Alexander, Mayer Joachim, Straßer Andreas, Diefenbach Jürgen, Manuel Joachim (Spielleiter)

Sitzend von links nach rechts: Neu Andreas, Stuppi Axel, Gries Christian, Lang Andreas, Schley Kai, Gries Michael, Schehrer Thorsten.

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Meister Bezirksklasse Süd 1996 / 1997

Stehend von links nach rechts: Zott Michael (Spielertrainer), Schiller Marko, Straßer Andreas, Studener Harald, Hirth Alexander, Diefenbach Jürgen, Heußler Sascha.

Sitzend von links nach rechts: Gries Michael, Stuppi Axel, Schley Kai, Schneider Thomas, Gries Christian, Schehrer Thorsten, Neu Andreas.

Bezirksliga Westpfalz 1997 - 2000

In den Jahren 1997 - 2000 spielte des SV Martinshöhe in der Bezirksliga Westpfalz.

In diesen Jahren hieß der Trainer des SV Martinshöhe Kurt Ehrmanntraut.

Hier ein Interview des Pfälzsichen Merkurs vom Oktober 1997. 

In der Spielzeit 1997/1998 erreichte man mit 41 Punkten den 10. Tabellenplatz eine durchaus gute Plazierung des SV Martinshöhe. In der darauf folgenden Saison 1998/1999 den 11. Tabellenplatz.

In der Spielzeit 1999/2000 musste man als Drittletzter den Abstieg in die Bezirksklasse Süd hinnehmen.

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Bezirksklasse Süd 2000 - 2003

Mit Stuppi Axel + Horst Kircher als Trainer belegte der SV M folgenden Tabellenplatz:

 

Saison 2000 - 2001  13. Tabellenplatz

 

Trainer der beiden folgenden Jahre wurde Jürgen Diefenbach

 

Saison 2001 - 2002  8.  Tabellenplatz

 

Saison 2002 - 2003 15. Tabellenplatz

 

 

Durch den Abstieg in der Saison 2002 - 2003 spielt der SV Martinshöhe in der Kreisliga Pirmasens / Zweibrücken West

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KREISLIGA PIRMASENS-ZWEIBRÜCKEN WEST

Plazierungen und Trainer seit der Spielzeit 2003/2004 bis heute

Saison Tab. Platz Name Vorname 
       
2003-2004 3. Platz Brill Boris
2004-2005 5. Platz Brill Boris
2005-2006 10. Platz Brill Boris
2006-2007 3. Platz

Brill

Burkhard

Ehrmannstraut

Boris

Michael

Kurt

2007-2008 8. Platz

Weis

Gries

Schley

Tobias

Michael

Kai

2008-2009 3. Platz

Burkhard

Höh

Michael

Stefan

2009-2010 2. Platz Höh Stefan
2010-2011 4. Platz

Höh

Brödel

Stefan

Jan

2011-2012 3. Platz Brödel Jan
2012-2013 2. Platz Brödel Jan

In der Spielzeit 2009-2010 scheiterte man in den Relegationsspielen an FC Fischbach und verblieb somit in der Kreisliga Pirmasens /Zweibrücken West.

 

In einem Entscheidungsspiel um die Meisterschaft in der Spielsaison 2012-2013 musste sich der SVM gegen den SV Ixheim (Spielort SV Wiesbach) mit 0 : 1 geschlagen geben.

 

In der Spielzeit 2012-2013 stieg man nach Relegationsspielen (1:1 und 2:1) gegen den FC Münchweiler in die A-Klasse Süd Pirmasens/Zweibrücken auf.

A - Klasse Süd Pirmasens / Zweibrücken

Saison Tab. Platz

Trainer

Name

Vorname
       
2013-2014  7. Platz Leiner  Kevin
2014-2015 14. Platz Leiner Kevin

Leider stieg man nach 2 Jahren Zugehörigkeit in der A-Klasse Süd in der Saison 2014-2015 wieder in die B-Klasse Pirmasens / Zweibrücken West ab.

B-Klasse Pirmasens Zweibrücken West

Saison Tab. Platz

Trainer

Name

Vorname
2015-2016 5. Platz Leiner Kevin
2016-2017 6. Platz Leiner Kevin

2017-

2018

 

Meier

Evanoff

Christian

Daniel